Jin Shin Jyutsu
„Strömen ist Erinnern“Mary Burmeister
Jin Shin Jyutsu - Schriftzug

ÜBER JIN SHIN JYUTSU

Dschin Schin Dschutsu – Jin Schin Jutsu – Dschin Schin Dschitsu

Schon allein die unterschiedliche Aussprache des japanischen Namens bringt uns Europäer mitunter in Verlegenheit.
Doch wer sich von der Aussprache nicht abschrecken lässt, kann hinter dem Wort einen wahren Schatz entdecken, der uns im Kern schon angeboren ist:
Oftmals beobachte ich Menschen, die ihre Hände am Körper anlegen.
Wenn ich sie dann frage, ob ihnen das Strömen oder Jin Shin Jyutsu bekannt ist, bekomme ich erstaunlicherweise ein „Nein“ zur Antwort. Das lässt mich schließen, dass uns das tiefe Wissen
um die Kraft in unseren Händen angeboren ist – und zwar überall auf der Erde.

Jin Shin Jyutsu lässt sich ins Deutsche vielleicht am Besten übersetzen als:
„Das STRÖMEN, eine KUNST zur Harmonisierung der Lebensenergie im Körper, die ihre Wurzeln in der traditionellen chinesischen und japanischen Gesundheitslehre und Erfahrungsmedizin hat“.

Die Geschichte dahinter

Wie so oft steht hinter dieser „Kunst des Strömens“ die Geschichte eines Menschen, nämlich jene von Meister Jiro Murai (1886 – 1960). Dieser hat uraltes Wissen über das Harmonisieren wiederentdeckt und dieses über viele Jahre hinweg mit eigener Forschung und Erfahrung angereichert und erweitert.

Porträt Jiro Murai, Schwarz-Weiß-Fotografie
Meister Jiro Murai

Jiro Murai, geboren im japanischen Taishoomura (Ishekawa Prefecture, heute Kaga City) litt im Alter von 26 Jahren an einer unheilbar scheinenden Krankheit.
Keiner der Ärzte aus seiner eigene Familie noch sonst einer konnte ihm helfen. Er selbst gab die Hoffnung nicht auf und begann zu fasten, zu meditieren und dabei spezielle Hand- und Fingerpositionen (Mudras) einzunehmen und wurde so wieder gesund.

Voller Dankbarkeit über diese Heilung widmete Murai den Rest seines Lebens der Forschung: Dazu studierte er alte Schriften wie DAS Grundlagenwerk der traditionellen chinesischen Medizin „Der gelbe Kaiser“ – Huángdì Nèijīng – und das Kojiki, eine Schrift über japanische Mythologie und die Abfolge der Tennō (der japanischen Herrscherfolge).

Unermüdlich betrieb er empirische Forschung an Mensch und auch an Tieren, und behandelte besonders Menschen aus den ärmeren Bevölkerungsschichten.

Das Erbe, das uns Jiro Murai hinterlassen hat, ist sein spezieller Zugang zur Harmonisierung der feinstofflichen Matrix im Menschen, die alle anderen Ebenen – die spirituelle, mental-emotionale und körperliche – erschafft und reinigt.

Den Schatz seiner Entdeckungen benannte Jiro Murai immer wieder neu.
Zuletzt fand er diese Worte:

Jin Shin Jyutsu - Schriftzug vor einem Kreis, in einem Rechteck

JIN
wissender, mitfühlender Mensch
SHIN
Schöpfer
JYUTSU
Kunst

Seine Schüler und die Verbreitung der Lehre

In den alten Traditionen in Japan hatte ein Meister einige wenige, ihm ganz nahe stehende Schüler, die sich durch ein besonderes Kommitment zur jeweiligen Kunst auszeichneten.

Im Falle von Jiro Murai waren dies Mary (Iino) Burmeister und später Haruki Kato Sensei: Beide studierten über viele Jahre hinweg die Kunst des Jin Shin Jyutsu bei Meister Jiro Murai.

Porträt Mary Burmeister, eine ältere Frau mit Brille und rosa Jacke steht vor einem Rosenstrauch und lächelt in die Kamera.

Mary Burmeister brachte
Jin Shin Jyutsu nach Amerika.

Porträt Haruki Kato

Haruki Kato setzte die Forschung
zu Jin Shin Jyutsu in Japan fort.

Über die USA und später auch von Japan aus fand das JIN SHIN JYUTSU seinen Weg zu uns nach Europa.
Heute wird diese Kunst weltweit studiert, unterrichtet und ausgeübt.

In Österreich ist der Verein JIN SHIN JYUTSU ÖSTERREICH Ansprechpartner für Interessierte und PraktikerInnen.